Karl F. Stock: Bibliographische Datenbanken
Öffentliches Verzeichnis
Öffentliches Verzeichnis von Karl F. Stock |
| Systematik |
Jahr |
Vorlagentitel |
Personen |
Gruppe |
|
2006 |
Freud-Bibliographien |
Karl F. Stock, Rudolf Heilinger, Marylène Stock |
„K. F. Stock“ |
ID6679
Stock, Karl F.: Freud-Bibliographien: selbständige und versteckte Bibliographien und Nachschlagewerke zu Leben und Werk Sigmund Freuds und seiner Familie / Karl F. Stock ; Rudolf Heilinger ; Marylène Stock. - 2., erw. Ausg.; Publ. on demand. - Graz: Stock & Stock, 2006. - 83 S.; 21 cm.
(Bibliographieverzeichnisse großer Österreicher in Einzelbänden.)
kfsBespr. von Christian Huber in: VÖB-Mitteilungen 60. 2007, Nr. 1, S. 81-82: Neben den bekannten Personalbibliographien österreichischer Persönlichkeiten legt das Bibliographentrio Stock/Heilinger/Stock auch immer wieder Bibliographieverzeichnisse zu einzelnen Schriftstellern und Wissenschaftlern auf, so z. B. zu Johann Nepomuk Nestroy, Robert Musil, Elfriede Jelinek und Sigmund Freud. Das Verzeichnis der Freud-Bibliographien, 1998 das erste Mal erschienen, liegt nun in einer Neuausgabe vor, die neben Sigmund Freud erstmals auch Mitglieder seiner Familie verzeichnet, und von 400 Einträgen um mehr als die Hälfte auf nunmehr 615 erheblich erweitert wurde. Sogar der Röntgenologe Josef Freud, zwar mit der Familie Freud weder verwandt noch verschwägert, fand Eingang in das Verzeichnis.
Chronologisch angelegt, wird sowohl Primär- als auch Sekundärliteratur in Auswahl verzeichnet, die Einträge umfassen den Zeitraum von 1913 bis 2006, und bieten einen informativen Überblick über Forschungsthemen und -schwerpunkte, reflektieren somit auch wissenschaftshistorische Entwicklungen. Ein umfangreiches Autoren-, Titel- und Schlagwortregister erhöht die Benutzerfreundlichkeit wesentlich, ebenso die Annotationen und Kommentare, die durch Autopsie der jeweiligen Publikationen entstanden sind und wertvolle Zusatzinformationen, etwa zu Umfang oder thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Bibliographien bieten. Da bis dato neben der Freud-Bibliographie von Ingeborg Meyer-Palmedo und Gerhard Fichtner, die sich auf die Primärliteratur beschränkt, eine Bibliographie der Sekundärliteratur noch immer aussteht, ist das vorliegende Verzeichnis der selbstständigen und versteckten Bibliographien ein hilfreicher Wegbegleiter bei der Orientierung in der Freud-Literatur.
(Christian Huber, Wien).