Karl F. Stock: Bibliographische Datenbanken
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77.777 – neue Etappe oder Ende?
Mit dem 77.777ten Datensatz haben die „Personalbibliographien österreichischer Persönlichkeiten“ von Stock-Heilinger-Stock wieder ein Etappenziel am 24. Dezember 2011 erreicht. Die Druckausgabe wurde bereits im August 2010 mit dem Band 25 bis zum Buchstaben Z (Zykan) mit rund 50.900 Datensätzen zu 16.300 Persönlichkeiten abgeschlossen. Der nunmehr erreichte Stand der Bibliographie beträgt rund 60.700 Datensätze zu 17.060 Persönlichkeiten. Doch die Bibliothekswelt nimmt von der im Internet angebotenen aber kostenpflichtigen Datenbank keine Kenntnis und begnügt sich mit der zwar noch nicht ganz obsoleten Druckausgabe, die immerhin um etwa 10.000 Datensätze weniger aufzuweisen hat und in der Benutzung nicht die Vorzüge einer elektronischen Suche zu bieten hat. Liegt es an der Fülle eigener elektronischer Daten oder am umfangreichen Informationsangebot der OPACs einer Unzahl von Bibliotheken, die z. B. gemeinsam im Karlsruher virtuellen Katalog abgefragt werden können? Keineswegs, denn zahlreiche Recherchen in diesen Datenpools zeigen, dass dort nicht die Datenfülle unseres personalbibliographischen Bestandes vorhanden ist. Zudem sind unsere zwar lapidaren aber prägnanten Kommentare und die meisten versteckten Bibliographien in den Online-Katalogen nicht verfügbar.
Sollen wir weitermachen oder aufgeben? Haben wir den Paradigmenwechsel in der Bibliotheks- und Informationswelt nicht erkannt? Wird Wikipedia die Bibliotheken schön langsam überflüssig machen? Sollen wir die Daten auf unseren Festplatten endgültig löschen, weil sie niemand mehr braucht?
Vorläufig machen wir mit dem 77.778ten Datensatz weiter, vielleicht finden wir selbst bald eine Antwort auf unsere Fragen und über den Sinn oder den Unsinn unserer im Jahre 1962 begonnenen Arbeit.
Ungefähr dasselbe ist über die seit 1996 in Arbeit befindliche „Datenbank der Internationalen Exlibris-Literatur“ zu sagen, die in einigen Wochen den 50.000ten Datensatz erreichen wird. Bis zum Etappenziel 55.555 ist es noch eine Weile, um darüber zu berichten.
Zu allen unseren Bibliographien ist folgendes zu sagen: Wozu erstellen wir Bibliographien, wenn doch viele Online-Kataloge der Bibliotheken im Internet einen Großteil dieser Daten ebenso zur Verfügung stellen? Wir fügen jedem Titelnachweis weiterführende biobibliographische Kommentare an, die dem Forscher relevante Mehrinformationen für seine Arbeiten bieten. Besonders wertvoll sind auch viele versteckte biobibliographische Nachweise von Artikeln in Sammelwerken und Zeitschriften, von denen bis jetzt in den kostenlosen Online-Katalogen die wenigsten zu finden sind.
Die biobibliographische Datenbank umfasst einzelne Datensammlungen zu folgenden Themenbereichen:
- Internationale Exlibrisliteratur (Künstler, Eigner, Motive, Devisen)
- Personalbibliographien österreichischer Persönlichkeiten (aus verlagsrechtlichen Gründen nur eingeschränkte Anzeige)
- Bildende Künstler der Steiermark (Kurzbiographien mit Literaturnachweisen)
- Bibliographie zum Holzstich, Holzschnitt und Linolschnitt
Die „Personalbibliographien österreichischer Persönlichkeiten“ sind Teil des Projektes „Bibliographie österreichischer Bibliographien, Sammelbiographien und Nachschlagwerke“, das von den drei Bearbeitern Karl F. Stock, Rudolf Heilinger und Marylène Stock seit 1962 auf privatwirtschaftlicher Basis aufgebaut und bis heute kontinuierlich weitergeführt wird. Im Zuge der Bearbeitung ergaben sich Querverbindungen zu den anderen hier angeführten Themenbereichen, die in getrennten Datensammlungen erfasst werden.
Seit dem Jahre 2006 wurde an einer neuen flexibleren Datenbank gearbeitet um die mittlerweile auf rund 125000 Datensätze angewachsene Dokumentation mit speziellen Inhaltskommentaren sinnvoll und Effizient nutzen zu können.
Im Jahr 2008 fasste Karl F. Stock den Entschluss, die Datensammlung auch für die Öffentlichkeit elektronisch zu Verfügung zu stellen.
Die Datenbank kann mit gewissen Einschränkungen kostenlos getestet werden. Wenn Sie Interesse an einer längerfristigen Nutzung dieser Datenbank haben, finden Sie auf den folgenden Seiten eine Auswahl an Produkten, die Sie bestellen und nutzen können.
Wir wünschen Ihnen bei der Recherche viele Treffer für Ihre Literaturarbeit!
Karl F. Stock, http://www.kfstock.at
Heinz Mario Winter, Systemgestaltung: http://www.computer-service.at
